Lage des Paderborner Landes in DeutschlandDie Gemeinde Altenbeken liegt im
"Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge"
zwischen den Kurorten Bad Lippspringe, Bad Driburg und Horn-Bad Meinberg, im Nordwesten des Paderborner Landes.

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Altenbeken

Das Tor zur Egge

Wappen der Gemeinde AltenbekenAltenbekenLogo Altenbeken

Die Gemeinde Altenbeken liegt im "Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge" zwischen den Kurorten Bad Lippspringe, Bad Driburg und Horn-Bad Meinberg, im Nordwesten des Paderborner Landes.

Altenbeken - das Tor zur EggeDie Egge, mit den oft steil eingeschnittenen Tälern, Quellmooren und eingestreuten Wiesenflächen bildet einen abwechslungsreichen Mittelgebirgszug, der den Teutoburger Wald und das Sauerland miteinander verbindet.

Über die Hälfte des Gemeindegebietes ist bewaldet. Spaziergänge im Frühjahr, wenn Waldmeister, Lerchensporn oder Bärlauch den Wald in einen Farbenrausch versetzen, sind ein einmaliges Erlebnis.

Für seltene Tier- und Pflanzenarten sind die Wälder um Altenbeken ein unersetzbarer Lebensraum. Aus diesem Grund ist auch das 2.600 ha große "Waldreservat Egge-Nord" ausgewiesen worden. Es erstreckt sich vom Bereich der Durbeke bis zum Eggekamm mit europaweiter Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz.

Der Viadukt

Der ViaduktMittelpunkt des Viadukt-Wanderweges ist der große Eisenbahnviadukt, der sich auch im Logo des Wanderweges und im Logo der Gemeinde Altenbeken wiederfindet.

Altenbeken ist seit mehr als anderthalb Jahrhunderten als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt bekannt. Wahrzeichen ist seit seiner Eröffnung 1853 der Eisenbahnviadukt, der mit 482 m Länge und 35 m Höhe in 24 tollkühnen Bögen das Tal der Beke überspannt.

"Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind!", soll der preußische König Friedrich Wilhelm IV. bei der Eröffnung gesagt haben. Dieser königliche Ausspruch soll dazu beigetragen haben, dass später im Altenbekener Wappen ein goldener Viadukt als Wahrzeichen aufgenommen wurde.

Während des Zweiten Weltkrieges erhielt der Viadukt schwere Bombentreffer, bei denen vier Pfeiler und mehrere Gewölbebögen zerstört wurden. Anfang Oktober 1950 wurden die umfangreichen Bauarbeiten beendet, und seither schmückt der Viadukt in seiner Formschönheit wieder die Landschaft.

Als "goldene Brücke" im wahrsten Sinne des Wortes macht der Altenbekener Eisenbahnviadukt seit Dezember 2002 von sich reden. 20 der insgesamt 24 Bögen sind bei Dunkelheit beleuchtet. Neben unzähligen Fotofreunden nutzen auch Fernsehkamerateams gern diese imposante Kulisse.